Schließ die Augen um zu sehen

 

 

Du wünscht dir Schlaf ganz sanft und mild

doch die Gedanken rasen wild.

 

Dein Kopf scheint zu zerspringen.

Gesprächsfetzen in deinen Ohren klingen.

 

Fratzen vor dem inneren Auge tanzen.

Rauben dir die Ruh im Ganzen.

 

Komm schließ die Augen um zu sehen,

auch auf Blumenwiesen kannst du gehen.

 

Lasse los die Angst der Nacht.

DU hast doch über dich die Macht.

 

Schließ die Augen um zu sehen.

Statt Stürme im Traum laue Lüftchen am Meeresstrand wehen.

 

Schließ die Augen um zu erblicken.

Deine Träume können dich auch erquicken.

 

Am Gipfel des Berges allein oder zu zwein.

Den Blick unendlich in die Ferne gerichtet,

ist weit mehr gewichtet,

als die Angst vor’m schlechten Traum.

Gib ihm keinen Raum.

 

Träume von Seen, Wäldern und Blumenmeer.

Lass los die Angst und denk nicht mehr

an Sorg‘ und Plag der langen Nächte

an die Macht über dich der bösen Mächte.

 

Schließ deine Augen um zu verstehen.

Schließ deine Augen um zu sehen.

 

Schließ  deine Augen um zu gehen

ins Land der Träume wunderschön.

In allen Tiefen und den Höh’n.

 

Nun begrüß die Ruhe und den Traum

und gib ihm jetzt den nötigen Raum.

 

Schlafe ein in süßer Ruh.

In Liebe decke ich dich zu.  

 

Wien, 20.06.2018 E.T